ベルリン・フィルハーモニー管弦楽団aH
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0885名無しの笛の踊り
2011/05/23(月) 10:40:15.76ID:ruX1gCd8絶賛とは言わないまでもかなり褒めている部類だな。
Dass ein kleiner japanischer Junge in Kyoto den Lebenstraum hegt, einmal die Berliner Philharmoniker dirigieren zu dürfen,
ist charakteristisch für den Stellenwert europäischer Musik in seiner Heimat. Beethoven überall.
Nun ist Yutaka Sado gerade 50 geworden, und sein Debüt bei dem Orchester seiner Jugendträume gerät ihm zu einem Triumph.
Das ist bemerkenswert, weil die Philharmoniker nicht jedem Debütanten mit solcher Hingabe folgen. Und auch, weil sie nach
den vier Abbado-Konzerten keine Erschöpfung gelten lassen. Es erklärt sich aus den bei vielen Begegnungen und Tourneen
erworbenen japanisch-deutschen Musikerfreundschaften.
Am ersten Pult der ersten Violinen sitzen die Konzertmeister Daishin Kashimoto und Daniel Stabrawa. In der Philharmonie gibt es
einen Meeting Point für japanische Presse, japanische Präsenz färbt das Publikum. Sado, der einst Assistent von Leonard Bernstein
war, hat noch die berühmten „Lennie“-Sprünge in den Füßen, wenn er sich mit stürmischer Geste in die gezackten Rhythmen der
fünften Symphonie von Schostakowitsch stürzt.
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