Philharmoniker wollen Hoffnung geben

Das Neujahrskonzert 2005 der Wiener
Philharmoniker steht im Zeichen der
Katastrophe in Südasien. Die Versteigerung
der für Mitglieder der Regierung und ihre Gäste
reservierten Karten erbrachte 62.500 Euro.

"Wir brauchen Mut"

"Wir brauchen Mut, wir brauchen Hoffnung, dann
finden wir die Energie, vielleicht wird das
Neujahrskonzert so etwas anbieten", sagte
Lorin Maazel. Erstmals wird das Konzert heuer
auch in den von der Flut stark betroffenen
Ländern Indonesien und Malaysia zu sehen sein.

Den Betroffenen müsse durch internationale
Solidarität Hoffnung gegeben werden. "Das ist
auch der Grund, und dazu stehe ich, dass wir
dieses Konzert spielen", sagte
Philharmoniker-Vorstand Clemens Hellsberg.

Ohne Radetzky-Marsch

Angesichts der Katastrophe und der vielen
Opfer werden die Philharmoniker beim
Neujahrskonzert auf den traditionellen
Höhepunkt, den Radetzky-Marsch, verzichten.
Der Donauwalzer sei ein "sehr guter
Abschluss", so Hellberg.